Meine beruflichen Qualifikationen

Ich bin Ärztin. Ausgehend von dieser beruflichen Qualifikation habe ich durch Fort- und Weiterbildung bzw. durch Zusatzausbildungen meine weiteren Qualifikationen als Psychotherapeutin, Coach und Supervisorin erlangt. Die Nachweise darüber finden Sie im Anschluss an meinen Lebenslauf unter Qualifikationsnachweise / Zeugnisse /Urkunden / Zertifikate.

Mein Erfahrungshintergrund

Mein Erfahrungsschatz, der in meine Qualifikation als Coach und Supervisiorin einfließt, generiert sich aus drei für meine persönliche Entwicklung wesentlichen Quellen beruflicher Erfahrungen:

1. Forschung und Lehre

Meine ersten beruflichen Erfahrungen stammen aus dem Bereich Forschung und Lehre an den Universitäten Düsseldorf und Bonn (1980-1998). In Bonn habe ich 18 Jahre lang im Bereich der theoretischen Medizin gearbeitet. Ich war Mitarbeiterin des Anatomischen Institutes und habe dort im Bereich Hirnforschung speziell über die Feinstruktur der Hirnrinde wissenschaftlich gearbeitet. Gleichzeitig war ich an der Durchführung aller Unterrichtsveranstaltungen, die das Institut für Studierende der Medizin und Zahnmedizin angeboten hat, incl. aller Prüfungen, auch der Physikumsprüfungen, beteiligt. Seit 1992 bin ich für das Fach Anatomie habilitiert und besitze die venia legendi. Am Anatomischen Institut in Bonn biete ich im Rahmen einer ausserplanmäßigen Professur eine Blockvorlesung zum Thema "Neuroanatomische Aspekte höherer Hirnfunktionen" an.
Meine Arbeit fand im Organisationskontext "Universität" statt, den ich aus der Position der sich wissenschaftlich qualifizierenden Mitarbeiterin zuletzt als Leiterin einer Arbeitsgruppe mit technischen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern und Doktorandinnen/Doktoranden - kennen gelernt habe.

2. Klinische Medizin

Von 1998 bis 2015 habe ich als klinisch tätige Ärztin im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie an einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie gearbeitet. Seit 2004 bin ich Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit dieser Zeit war ich in oberärztlicher Leitungsfunktion tätig und beteiligt am Aufbau und der konzeptionellen Gestaltung einer neu gegründeten Außenstelle dieser Klinik. Zuletzt habe ich die Aufgaben der leitenden Oberärztin mit Vertretung des Chefarztes wahrgenommen.

Der Organisationskontext, in welchem ich in den beschriebenen Funktionen tätig gewesen bin, ist der eines Großklinikums, dessen vorrangige Aufgabe die Patientenversorgung ist.
Die tägliche Arbeit als Psychiaterin und Psychotherapeutin hat mir differenzierte Einblicke in die psychischen Erlebens- und Funktionsweisen von Menschen, ihre sozialen Verhaltensmuster, Problemlösestrategien, Lernfähigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten ermöglicht. Als Psychotherapeutin habe ich ein breites Spektrum an Erfahrungen gesammelt über die Wirksamkeit der verschiedensten Interventionstechniken, die auf die Selbsterkenntnis und die Veränderungsbefähigung von Menschen abzielen.

3. Beruflicher Wechsel

Die 3. Quelle, die ich als prägend für meine Persönlichkeit im beruflichen Kontext ansehe, ist der Wechsel von dem Bereich "Forschung und Lehre" in den Bereich "klinische Medizin". Die Unterschiede zwischen den beiden Bereichen betreffen nicht nur den eigentlichen Inhalt der Tätigkeit, sondern auch die Arbeitsmethoden und alle Aspekte der institutionellen Rahmenbedingungen, d.h. der jeweiligen Organisation. Ich habe erfahren, dass die Unterschiede zwischen den Organisationsstrukturen Auswirkungen haben auf das jeweilige kollegiale Miteinander sowie die unterschiedliche Art und Weise wie Hierarchie sich darstellt und Leitung ausgeübt wird.

Meine persönlichen Erfahrungen aus meinen unterschiedlichen beruflichen Kontexten und die dabei gewonnenen organisationsbezogenen Kenntnisse fließen als Feldkompetenz in meine Arbeit als Coach und Supervisorin ein. Insofern biete ich einen Kompetenzschwerpunkt für medizinische soziale Berufe an (siehe Anwendungsgebiete).
Mein Konzept für das Coaching und die Supervision basiert auf den Erfahrungen aus den oben beschriebenen Bereichen meiner beruflichen und persönlichen Entwicklung. Die verschiedenen Interventionstechniken, die ich als Psychotherapeutin erlernt habe, sind die wichtigste Quelle meiner Arbeitsmethoden als Coach und Supervisorin.

Qualitätssicherung

Lebenslauf

Name:

Cordula Zehm-Schmolke, geb. Schmolke

Geburtsdatum:

10. Februar 1955

Geburtsort:

Bremerhaven

Nationalität:

deutsch

Familienstand:

verheiratet

Schulzeit:

1961-1965 Grundschule, Albert Schweitzer Schule in Düsseldorf
1965-1973 städtisches Luisengymnasium in Düsseldorf

Abitur:

14. Mai 1973

Studium:

Wintersemester 1973/1974: Studium der Biologie an der Universität Düsseldorf,
Sommersemester 1974 bis Sommersemester 1980: Studium der Humanmedizin an der Universität Düsseldorf

Medizinisches Staatsexamen:

23. Juni 1980

Approbation als Ärztin:

01. Juli 1980

Promotion:

29. Juli 1982 Medizinische Fakultät der Universität Düsseldorf

Habilitation:

11. Dezember 1991 für das Fach Anatomie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn

Fachärztin für Anatomie:

06. Dezember 1995

Außerplanmäßige Professorin:

25. November 1998 Medizinische Fakultät der Universität Bonn

Qualifikation Suchtmedizin:

09. Oktober 2002

Fachärztin für Psychiatrie
und Psychotherapie:

22. Januar 2004

Therapeutin für Dialektisch
Behaviorale Therapie (DBT):

15. Oktober 2004, Zertifikat auf der Grundlage einer Ausbildung (2001-2004) nach den Regeln des Dachverbandes Dialektisch Behaviorale Therapie (DDBT) erneuert 2007, 2010 und 2013

Supervisorin und Coach:

24.09.2012, Zertifikat auf der Grundlage der Supervisionsausbildung EA4 (2009-2012) des Vereins für Weiterbildung in Supervision auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion (TZI) e.V. (neuer Name seit Mai 2013: Supervision und TZI e.V.)

Supervisorin DGSv:

01.12.2012 Anerkennung der Qualifikation als Supervisorin durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv)

Ausübung der beruflichen Tätigkeiten:

1977 bis 1980:

Forschungstätigkeit: zunächst als studentische, nach der Approbation als wissenschaftliche Hilfskraft am Pathologischen Institut der Universität Düsseldorf in der Abteilung für Elektronenmikroskopie

1981 bis 1998:

Forschung und Lehre am Anatomischen Institut der Universität Bonn
1981-1986: Wissenschaftliche Mitarbeiterin
1986-1992: Hochschulassistentin (C1)
1992-1998: Oberassistentin (C2)

1998 bis 2015:

Klinische Tätigkeit als Ärztin an einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
1998-2004: Assistenzärztin
Ab 2004: Fachärztin für Psychiatrie
und Psychotherapie und Oberärztin
2012-2015: Leitende Oberärztin mit
Chefarztvertretung

Seit 2010:

Selbstständige Tätigkeit als Coach und Supervisorin im Einzelsetting, für Gruppen und in Teams